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    Letzte Änderung am: 04.02.2020

    Girls'Day 2020 - MINTmachen!

    Der Girls'Day 2020 findet am 26. März statt. Das Institut für Informatik, das Interdisziplinäre Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen, das Institut für Technische Informatik und das Mathematische Institut bieten als Teil der Initiative MINTMachen! ein vielfältiges Angebot an. In Workshops zu den Themen Mathematik und Informatik geben wir euch von 08:45 bis 14:00 Uhr einige Einblicke in die Arbeit von WissenschaftlerInnen. Dabei könnt ihr, wie bei allen Aktionen von MINTmachen!, selbst mitwirken und vieles ausprobieren.
    Die Veranstaltungen unseres Girls'Days richten sich je nach Workshop an Schülerinnen der Jahrgangsstufen 5-10.

    Anmeldungen zu den einzelnen Workshops sind nur über die zentrale Girls’ Day Webseite: https://www.girls-day.de möglich!

    Treffpunkt und Zeit
    Registrierung ab 8:30 Uhr, am 26.3.2020
    im Foyer des Mathematikon
    Im Neuenheimer Feld 205 (gegenüber Bunsen-Gymnasium)
    69120 Heidelberg
    Beginn: 8:45 Uhr
    Ende: 14:00 Uhr (dazwischen gemeinsames Mittagessen)
    Infotelefon: 06221 54 14360

    Programm

    9:00 - 10:00 Uhr: Gemeinsamer Einführungsvortrag
     

    Dr. Susanne Krömker, Interdisziplinäres Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen (IWR)
    Punktwolken. Wie verorten wir uns im Raum und wozu?

    Um sich ein Bild von unserer Welt zu machen, haben Menschen immer schon gezeichnet, modelliert, beschrieben. Mit der fortschreitenden Technisierung wurde fotografiert, geröntgt, digital fotografiert, gefilmt. Mit optischen Verfahren gemessene Raumpunkte wurden in 3D-Modelle umgesetzt und anschließend mit verschiedenen Methoden reproduziert. Die Aufnahmetechniken sind vielfältig, so vielfältig wie die Fragen, die man stellen kann und zu deren Beantwortung wir etwas sichtbar werden lassen wollen. Dadurch haben wir heute eine sehr gute Vorstellung von unserem Planeten, sogar von außen betrachtet, verortet in einer Galaxie, einer von vielen im Universum. Und wir erkennen die kleinsten Bausteine des Lebens, Zellen und Zellkerne, darin riesige Moleküle, zusammengesetzt aus Atomen, die wieder aus noch kleineren Teilchen bestehen. Vieles davon können wir erst begreifen, indem wir über die Simulation kreativ diese Welt nachschaffen. Die Modellvorstellung muss sich dabei immer mit der gemessenen Welt vergleichen lassen. Im besten Fall kann mein Modell über meine bisherige Vorstellung hinaus etwas erkennen helfen, das vorher nicht bekannt war. Dabei wird deutlich, wie viel Kreativität in diesen Modellen steckt.

    10:00 - 14:00 Uhr: Workshops

    Workshop 1 (Klasse 5 - 7)

    Autonomes Fahren mit Ozobots
    Daniel Wunderlich, Dominic Gargya, Institut für Informatik (IFI)
    (Max. 20 Teilnehmerinnen)

    Autos, LKWs oder Straßenbahnen ohne Fahrer? Autonomes Fahren ist seit Jahren ein großes Thema. In diesem Workshop wirst du sehen, dass das heute schon geht und dass das gar nicht so kompliziert ist!
    Wir werden den kleinen fahrenden Roboter namens Ozobot auf selbstgestalteten Straßen fahren lassen. Später kannst du mithilfe von Abstandssensoren, die du vom Piepsen beim Rückwärtsfahren vom Auto kennst, dafür sorgen, dass keine Unfälle passieren – auch wenn kein Fahrer im Inneren sitzt und bremst.
    Du brauchst keinerlei Erfahrung im Programmieren! Lass dich überraschen, wie man Ozobot nur mit bunten Stiften und Papier sagen kann, wie er fahren soll.

    Workshop 2 (Klasse 5 - 10)

    Girls machen Druck - Schmuck aus dem 3D Drucker
    Prof. Dr. Peter Fischer, Institut für Technische Informatik (ZITI)
    (Max. 16 Teilnehmerinnen)

    Seit einigen Jahren gibt es günstige ‚3D-Drucker‘, die fast beliebig geformte Objekte herstellen können. Die Geräte spritzen dazu eine dünne Plastik-‚Wurst' aus einer Düse auf eine Unterlage und bauen so schichtweise den gewünschten Gegenstand auf.
    Im Kurs wird erst vorgeführt und erklärt wie so ein 3D Drucker funktioniert.
    Dann zeigen wir euch, wie ihr einfache Formen am Computer mit Textbefehlen beschreiben könnt, und wie ihr daraus dann kompliziertere Gegenstände am Bildschirm erzeugt. Ihr könnt dann ein eigenes Objekt am Computer entwerfen, z.B. einen Ring, der an die Fingergröße angepasst ist oder einen Anhänger mit den eigenen Initialen.
    Habt keine Angst vor dem ‚Programmieren', wir helfen euch dabei!
    Euren Gegenstand werden wir dann ausdrucken und ihr könnt ihn mit nach Hause nehmen!

    Workshop 3 (Klasse 7 - 10)

    3D-Scannen - Wie der Osterhase in den Computer kommt
    Dr. Susanne Krömer, Steffen Bauer, Selina Kunkel, Arbeitsgruppe Visualisierung und Numerische Geometrie (vNGG)
    Interdisziplinäres Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen (IWR)
    (Max. 16 Teilnehmerinnen)

    Hier lernt ihr die Bedienung von verschiedenen 3D-Scannern und photogrammetrischen Verfahren kennen, um von einem realen Objekt zu einem virtuellen Modell zu kommen. Zudem zeigen wir euch Programme, mit denen man aus diesen 3D-Daten einen Bauplan erzeugt, der das Objekt als Klötzchenmodell darstellt. So kann man es nachbauen und wieder in die Realität überführen. Allerdings lässt sich nicht jedes Ding durch optische Verfahren gleich gut aufnehmen. Woran das liegt und wie man dennoch ein Ergebnis erzielt, werdet ihr in Zweiergruppen direkt an den Geräten ausprobieren können. Bringt dazu gerne eure eigenen Objekte mit. Anschließend bekommt ihr einen Eindruck davon, was man mit den erhobenen 3D-Daten außerdem alles machen kann, um die Objekte eingehender zu untersuchen und für unterschiedliche Fragestellungen aufzuarbeiten.

    Workshop 4 (Klasse 7 - 10)

    Andere für sich arbeiten lassen - Roboter programmieren
    Prof. Dr. Barbara Paech, Niccolò Rigi-Luperti, Institut für Informatik (IFI)
    (Max. 12 Teilnehmerinnen)

    Computer sind dann richtig interessant, wenn sie uns das Leben leichter machen. Üblicherweise helfen sie bei der Kommunikation und Informationsverarbeitung. Roboter sind Maschinen, die nicht nur herumstehen, sondern sich von alleine bewegen und auf ihre Umwelt reagieren. Genau das wollen wir in diesem Workshop erreichen. Wir bauen aus LEGO kleine Maschinen und verbinden sie mit dem Computer. Über eine unsichtbare Leitung erhalten die Fahrroboter ihre Anweisungen und führen diese aus. Dabei werden wir entdecken, daß Roboter alleine nicht weit kommen. Mit Fühlern ausgestattet können sie viel besser auf Hindernisse reagieren und auch in schwierigerem Gelände die ihnen zugewiesene Aufgabe meistern. Letztlich gilt aber immer: ein Roboter ist nur so gut, wie die von uns gemachten Programme. Je cleverer wir den Roboter auf seine Ziele vorbereiten, desto besser kommt er zurecht. Schließlich ist es also euer Grips, der entscheidet, wer den besten Roboter baut.

    Workshop 5 (ab Klasse 7)

    Mathematik und Muster - Was Omas Tapete mit Mathe zu tun hat
    Prof. Dr. Anna Wienhard, Anna Schilling, Mathematisches Institut (MI)
    (Max. 12 Teilnehmerinnen)

    Im Alltag begegnen uns ständig symmetrische Muster, ohne dass wir ihnen besondere Beachtung schenken. Man findet sie auf Gehwegen, auf Omas Blumentapete und an den Wänden der fast 1000 Jahre alten Festung Alhambra. Doch was bedeutet das überhaupt - symmetrisch? Und was haben solche Muster mit Mathematik zu tun?
    In unserem Workshop werden wir diesen Fragen auf den Grund gehen und die Mathematik hinter sogenannten „Tapetenmustern“ kennen lernen. Dabei werden wir untersuchen, wie wir mathematisch zwischen Mustern unterscheiden können und mit diesen Kriterien bestimmen, wie viele verschiedene Arten von Tapeten es geben kann. Mit den theoretischen Grundlagen ausgestattet, werden wir dann nicht nur schöne Muster finden und bestimmen, sondern auch am iPad eigene Tapetenmuster entwerfen.

    Wenn ihr ein Muster entdeckt und wissen wollt, was mathematisch dahinter steckt, bringt es mit! Das kann ein T-Shirt oder Schal sei, eine gemusterte Schale oder ein Foto von Omas Tapete. Wir freuen uns auf einen entdeckungsreichen Tag mit euch!
     ist.